Projekte

Unsere Hilfe bauen wir auf drei Säulen auf, die es auch für sie möglich machen, konkret und persönlich zu helfen:

Bildung

Eine Chance, für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung ist Bildung.

Wasser ist Leben

Mehr und mehr wird der Mangel an sauberem Trinkwasser für Mensch und Tier zum Brennpunkt.

Nothilfe

Wir möchten mit den ersten beiden Säulen primär Hilfe zur Selbsthilfe geben, doch manchmal bedarf es etwas mehr.


Schulpatenschaft

Schulen gibt es viele, aber sie kosten Geld.

Ein Brunnen für Ndunguni

Die lange Vorbereitung hat sich gelohnt!

Nothilfe

Direkte Hilfe, wenn nichts anderes mehr hilft

Schulpatenschaft

Schulen gibt es viele und diese sind qualitativ auch auf dem Land recht gut. Aber sie Kosten Geld. Mit Patenschaften für Schulkinder kann hier kurzfristig mit relativ geringem Aufwand viel erreicht werden. Ca. 80 Kindern wird durch ihre Unterstützung bereits der Schulbesuch ermöglicht.

Die Kinder in Kenia brauchen dringend unsere Hilfe!

Entdecken Sie Ihr Herz für Kenia

Spenden Sie für einen höheren Bildungsstandard der Kinder in Kenia.

Helfen Sie uns die Lebenschancen von Kindern in Kenia zu verbessern.


Gestalten Sie mit uns eine bessere Zukunft von Kindern in Kenia.

Das kenianische Schulsystem

Nursery School 

ist eine Art Vorschule, die aber anders als unser Kindergarten Voraussetzung ist, um weitere Schulen zu besuchen. (3 Jahre)

Primary School

 ist vergleichbar mit unserer Volksschule. Sie ist seit 2002 kostenlos, entsprechend schlecht sind jedoch oft auch die Zustände hinsichtlich Klassengrößen, Ausstattung, Lehrern. (Standard 1- Standard 8) (8 Jahre)

Secondary School

 Ist eine weiterführende Schule, die den Besuch einer Fachhochschule oder Universität ermöglicht. Sie wird nur als  Internat angeboten.  (Form 1 – Form 4)(4 Jahre)

Kostenlos ist nicht kostenlos

Auch wenn die Regelschulen seit 2002 kostenlos besucht werden können, fallen nicht unerhebliche Kosten an, die für viele unerschwinglich sind. So sind für Schuluniformen, Lernmittel, Mittags-verpflegung und z.T. auch für das Dienstpersonal der Schulen ca. 100 € jährlich von den Eltern zu bezahlen. Ein Jahr in der Secondary kostet incl. Internatskosten ca. 300 € jährlich, was einem Jahresverdienst entspricht.

Wie möchten wir unterstützen?

Wir möchten möglichst vielen bedürftigen und lernwilligen Kindern einen entsprechenden Schulbesuch ermöglichen. Bei besonders guten schulischen Leistungen soll auch eine weiterführende Ausbildung möglich sein.

Die Unterstützung erfolgt nach festen Regeln. So müssen sich die Kinder schriftlich bewerben und jährlich eine Kopie des Zeugnisses beibringen. Wir halten direkten Kontakt zu den Schulen, diese werden auch direkt von uns bezahlt.

Aufgrund des riesigen Aufwands für die Verwaltung von direkten Patenschaften, der für uns als kleine ehrenamtliche Organisation nicht handelbar ist, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, die direkte Vermittlung und Verwaltung von Patenschaften einzustellen. Wir unterstützen nun zwei Waisenhäuser bzw. Heime für misshandelte Mädchen finanziell. Diese führen Projekte durch bzw. bezahlen dann das Schulgeld für die bedürftigsten Kinder.

Ein Brunnen für Ndunguni

Die lange Vorbereitung hat sich gelohnt, der Brunnen in Ndunguni ist erfolgreich gebohrt.

Der Brunnen ist gebohrt!!!

08. August 2015

Das Bohrteam rückte mit schwerem Gerät in Ndunguni an und bohrte den lang ersehnten Brunnen. Die Mühen wurden belohnt, denn das anschliessende Testpumpen ergab eine in dieser Gegend schier unglaubliche Wassermenge von 26 m3/Stunde. 

Von der Vision zum realistischen Ziel

Bei der Gründung von Hakuna Matata vor etwas mehr als zwei Jahren, hatten wir die Vision vor Augen, bis in fünf Jahren mindestens zwei Brunnen gebaut zu haben. 

Dass diese Vision keine Vision bleibt, sondern mittlerweile ein realistisches Ziel ist, dafür haben Sie als unsere Spender gesorgt.

Das Dorf Ndunguni 

Ndunguni soll 2015 einen Brunnen und somit die Grundlage zum Leben und zur weiteren Entwicklung bekommen.

Ndunguni ist ein Dorf mit ca. 1500 Einwohnern, wovon ca. 1000 Kinder und Jugendliche sind. Es liegt ca. 200 km östlich von Nairobi und obwohl nur ca.100 km südlich vom regenreichen Mount Kenya entfernt in einer sehr trockenen und unerschlossenen Gegend. Die Gegend rund um den Mwea National Park war bis vor einigen Jahren noch nahezu unbewohnt. Aufgrund des großen Bevölkerungswachstums wurde die Gegend zunächst illegal besiedelt und hat daher bis heute nahezu keine Infrastruktur aufzuweisen.

Ca.5 km südlich von Ndunguni befindet sich der Masinga Dam, ein großer Stausee, der zur Stromgewinnung genutzt wird. Aufgestaut wird hier der Tana River – einer der längsten Flüsse Ost-Afrikas. Das Wasser wird heute auch zum Trinken verwendet, ist aber aufgrund der hohen Keimbelastung nicht dazu geeignet. Ein sogenannter Sand-Damm wird von den meisten Bewohnern der Gegend zum Holen von Wasser genutzt. Hier wird durch eine künstliche Sandschuettung das Regenwasser für eine längere Zeit gespeichert und kann an einer Zapfstelle in Kanister gefüllt werden.Das Wasser ist jedoch salzig und ebenfalls mit Keimen belastet. Das Reservoir versiegt auch häufig in Trockenzeiten und die Menge reicht bei Weitem nicht für das ganze Dorf. Die zurückgelegten Wege sind recht weit und nehmen sehr viel Zeit in Anspruch.

Erfolgsfaktor „Partnerschaft mit Profis“

Um unsere Vision zu einem erfolgreichen Ergebnis zu führen, haben wir uns natürlich Gedanken gemacht, wie letztendlich erfolgreich einen Brunnen bauen können. Da wir alle im Verein relativ wenig Ahnung vom Brunnenbau haben, haben wir eine große Gefahr darin gesehen, dass wir viel Spendengeld im Sand oder Fels vergraben. Um dies zu vermeiden, haben wir uns auf die Suche nach Partnern gemacht, die Ahnung von dem Geschäft haben. Seit Gründung von Hakuna Matata haben immer wieder im Internet recherchiert und nun mit dem Verein Leben braucht Wasser einen – aus unserer Sicht – idealen Partner gefunden.

Leben braucht Wasser ist ebenfalls ein kleiner und recht junger, aber umso aktiver Verein aus St. Veit an der Glan in Kärnten. Der Verein wurde gegründet von Gabriele und Dietmar Stuck sen., die in St. Veit eine professionelle Brunnenbau-Firma besitzen. Bei einer Urlaubsreise, die das gesamte Firmen-Team 2008 nach Kenia unternahm, wurde man auf das Wasserproblem in der Gegend aufmerksam und beschloss, sich für den Bau von Brunnen zu engagieren. So wurde der Verein gegründet und mittlerweile etliche Brunnen in verschiedenen Ländern Afrikas nach europäischem Standard gebaut. Derzeit ist sogar der Aufbau einer eigenen Filiale der Firma in Moshi / Tansania unweit der kenianischen Grenze geplant.

Bei einem ersten Treffen mit Frau Stuck im Mai 2012 wurden sogleich die nächsten Schritte für die weitere Planung besprochen und ein gemeinsamer Besuch in Kenia vereinbart. Hierfür auch nochmal recht herzlichen Dank an Frau Stuck, die sich trotz vollem Terminkalender spontan bereit erklärte, nach Salzburg zu kommen.

Die Planung hat begonnen

Um das Projekt in 2015 realisieren zu können, wurden mit Frau Stuck die nächsten planerischen Schritte besprochen.

So wurde in Ndunguni von den örtlichen Frauen bereits ein Wasserkommitee gegründet, das uns vor Ort Gehör verschafft und die Türen öffnet und später auch für den Brunnen verantwortlich zeichnet. Im Juli 2012 gab es im Rahmen einer Urlaubsreise von Familie Baumann erste Treffen vor Ort mit dem Chief (ähnlich eines Bürgermeisters) und dem Dorfältesten, die beide hinter dem Projekt stehen und uns jegliche Unterstützung zugesichert haben.

Familie Stuck möchte sich die Gegebenheiten vor Ort persönlich ansehen, um den idealen Standort des Brunnens zu finden. Dietmar Stuck sen. hat die Fähigkeit zu radiästhetischen Wassermutungen. Diese werden vor Projektbeginn in den betroffenen Dörfern durchgeführt und setzen den Grundstein für jedes Brunnenprojekt. Mit der Methode kann der ideale Standort, die Wassermenge als auch die Bohrtiefe relativ genau bestimmt werden. Weiterhin wird vor Ort auch geklärt, welcher Bohrdurchmesser benötigt wird, welche Art von Pumpe zum Einsatz kommt, wie diese angetrieben wird und wie groß das Reservoir sein sollte. Die Klärung dieser Fragen hat dann auch Einfluss auf die Kosten des Brunnens.

Ende 2012 wurden dann vor Ort die hydro-geologischen Untersuchungen durch eine renommierte Firma, die auch fuer das deutsche Entwicklungshilfe-Ministerium taetig ist durchgefuehrt. Die Firma bestaetigte das Vorhandensein von ausreichend Grundwasser und legte den genauen Bohr punkt fest. In der Folge kuemmerte sich die Firma auch um die Bohrgenehmigung und das auch in Kenia notwendige Umweltgutachten, die beide im August 2013 erteilt wurden. Somit steht dem Baubeginn insoweit nichts mehr im Wege.